BSV 83 Langen

27. Langener Bowling Pfingstturnier am 9. und 10. Juni 2019

Das 27. Langener Pfingstturnier wurde zum letzten Mal im gewohnten Modus ausgetragen. Leider mussten wir feststellen, dass die für die Starts eingeplante Zeit bei Weitem nicht mehr ausreicht und es liegt nicht an den Spielern. Wenn wir ab nächstem Jahr auch noch Bahnwechsel nach jeweils 2 Spielen einführen müssen, ist der aktuelle Austragungsmodus nicht mehr haltbar.

Mit einem Dank an alle, die durch ihre Teilnahme zum Gelingen dieses Turnieres beigetragen haben, insbesondere auch an die, die in diesem Jahr weniger erfolgreich waren. Wir hoffen, alle im nächsten Jahr gesund wiedersehen zu dürfen.

Da wir die diesjährige Siegerehrung erst um 21:30 Uhr abhalten konnten, gilt mein besonderer Dank all denen, die so lange ausgehalten haben.

Wie jedes Jahr kamen auch 2019 die meisten Teilnehmer aus Hessen, umso mehr freuen wir uns über Gäste aus anderen Landesverbänden, darunter diesmal: Baden, Bayern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen, Südbaden und Württemberg. Außerdem haben wir einen steigenden Anteil von Mitgliedern der DBU-Light verzeichnet.

Zu den Ergebnissen:

Der Cut für Platz 32 lag in diesem Jahr bei 2.386 (Ø 198,8) und damit klar unter dem des letzten Jahres (da waren es 201,0).

Die mit Abstand beste Vorrundenserie spielte Alex Fischer vom Arena Bowling Club Stuttgart Nord mit 1.440. Er hatte eigentlich dieses Jahr gar nicht gemeldet, war aber kurzfristig für einen verhinderten Kollegen eingesprungen. Hat sich gelohnt, kann man sagen: Zusammen mit den 1.363 seines Partners Rene Belgar vom TSV Mannheim reichte es für den Platz 1 nach der Vorrunde.

Das zweithöchste Einzelergebnis der Vorrunde spielte Patrick Zeller vom BV Pinoy Frankfurt. Er begann gleich mit einem 300er und wie ich hörte, war es sein erstes 300er überhaupt. Herzlichen Glückwunsch zu dieser Leistung! Im 5. Spiel erzielte er noch eine 270 und kam insgesamt auf 1.386. In der Summe hatte er mit seinem Partner Wilhelm Krüger vom BV 77 Frankfurt 2.531, was Platz 16 nach der Vorrunde bedeutete.

Das dritthöchste Einzelergebnis der Vorrunde reichte auch, um insgesamt Platz zwei der Vorrunde zu belegen: Enrico Strauß vom BV 1987 Frankfurt spielte 1.375.

Ab der Zwischenrunde geht es weiter mit dem K.-o.-System. Der nach der Vorrunde 1. trifft auf den 32., der 2. auf den 31. usw. In der Zwischenrunde geht es um eine Dreierserie, ab dem Achtelfinale dann nur noch um jeweils ein Spiel.

Das beste Zwischenrunden-Ergebnis erzielten Florian Henrich und Daniel Dorfmeister vom 1. BSV Gießen mit 1.442 (738+686+HCP). Von Beginn an ließen sie ihrem Gegnern Lukas Wörle/Marcus Weber vom BSV Neckarsulm keine Chance: 278+265+HCP gegenüber 172+159+HCP bedeutete bereits nach dem ersten Spiel einen Vorsprung von gut 200 Holz, den sie bis zum Ende der Dreierserie nicht mehr abgaben. Mit 263+178+HCP im zweiten Spiel sollte man meinen, dass die Württemberger den Abstand hätten verringern können, aber durch 198+287+HCP vergrößerte er sich sogar noch. Eine besonders kuriose Situation ergab sich im 10. Frame des zweiten Spiels: Florian Henrich hatte 9 Strikes stehen, Lukas Wörle hatte ebenfalls eine lange, aber nicht ganz so perfekte Strike-Serie. Im zehnten Frame erzielten beide dann zunächst einen weiteren Strike und danach beide einen unverdienten 7-10er Split. Sie räumten jeweils den Zehner-Pin und so endete dieses Duell 287:263 zugunsten von Florian Henrich.

Das K.-o.-System kann manchmal sehr brutal sein. Wie im letzten Jahr gab es einige unglückliche Teilnehmer, die trotz einer Dreierserie mit über 220 Ø nicht das Achtelfinale erreichen konnten. So trafen Tony Smith (DBU Light) und Ray Love II (BV 95 Phönix) mit 664+663+HCP auf Damian und Sandra Machura (beide KBV Kelsterbach) mit 706+652+HCP. Ähnlich erging es dem bereits erwähnten Patrick Zeller und seinem Partner: 667+639+ HCP reichen nicht aus gegen 709+652+HCP von Oli Pescher und Niko Theiß (beide BV 99 Ingelheim).

Fast alle „Favoriten" (gemessen an den Vorrundenergebnissen) waren nach der Zwischenrunde noch im Rennen. Nur die Plätze 6 und 8 der Top Ten waren ausgeschieden. Das haben wir schon anders erlebt.

Im Achtelfinale schieden dann aber 4 weitere aus den Top Ten der Vorrunde aus: Das K.-o.-System verzeiht keine Ausrutscher, aber manchmal trifft es auch Spieler, die sich „eigentlich" keinen solchen geleistet haben. So unterlagen Vanessa Timter und Frank Heine mit 228+195+HCP gegen 227+246+HCP von Nadine Geißler/Anna Heuckeroth. Nach der Vorrunde hatten sie „nur" Platz 19 belegt und trafen daher relativ früh auf besonders starke Gegner. Ebenfalls unglücklich ausgeschieden sind Michael Curti und Benjamin Dietz (beide ABV) mit 214+213=427 gegen Sandra und Damian Machura (168+246+HCP=434).

Im Viertelfinale traf es zwei weitere Doppel aus den Top Ten: Sandra und Damian Machura mussten sich Florian Henrich und Daniel Dorfmeister geschlagen geben: 212+157+HCP gegen 228+182+HCP.

Mit dem mit Abstand höchsten Nettoschnitt bereits im Viertelfinale auszuscheiden und das mit einem Ergebnis, das in den anderen drei Viertelfinalbegegnungen zum Sieg gereicht hätte, das ist wirklich Pech: Die Vorrunden-Ersten Rene Belgar/Alex Fischer (Ø 231,2 bzw. 229,6 zusammen 230,4) unterlagen mit 238+206+HCP=451 gegen 250+235+HCP=491 von Sacha Birk/Stefan Lurk vom USC Viernheim.

Im Halbfinale standen sich also nun die folgenden Paarungen gegenüber:

Vorrunden Platz 3: Nadine Geißler / Anna Heuckeroth (beide FTG Frankfurt)
gegen
Vorrunden Platz 15: Daniel Dorfmeister / Florian Henrich (beide 1. BSV Gießen)

und

Vorrunden Platz 9: Sascha Birk / Stefan Lurk (beide USC Viernheim)
gegen
Vorrunden Platz 13: Gabriele Baumann / Norbert Baumann (beide BV Blau Gelb Frankfurt)

Klare Sache für Geißler/Heuckeroth: Florian stellte sich einige (!) Splits zuviel und so ging der Sieg mit 219+242+HCP=480 gegen 210+154+HCP=370 an das Damendoppel.

Auch die Baumanns ließen nichts anbrennen und siegten klar mit 244+195+HCP=458 gegen 179+232+HCP=417.

Das Finale ist das 13. Spiel des Turniers und hier leisteten sich die Baumanns den ersten Ausrutscher: 178+160+HCP=357 reichten natürlich nicht aus, um Nadine und Anna zu schlagen, die mit 220+216+HCP=455 klare und verdiente Gewinner des 27. Langener Pfingstturniers wurden.

Und Anna Heuckeroth konnte sich gleich noch einmal freuen. Sie wurde als Gewinnerin des personalisierten Trikots gezogen, das uns von KAPINUA (www.kapinua.com) zur Verfügung gestellt wurde.

Anlässlich seines ersten 300ers bekommt Patrick Zeller von unserem Sponsor ebenfalls ein Trikot zur Erinnerung an diese Leistung.

Herzlichen Glückwunsch den Gewinnern, herzlichen Dank allen, die den Weg zu uns gefunden haben. Wir freuen uns schon jetzt aufs nächste Jahr beim 28. Pfingstturnier des BSV Langen 83.

     

     

     

(Alle Bilder der Siegerehrung sind hier zu finden.)
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