BSV 83 Langen

26. Langener Bowling Pfingstturnier am 20. und 21. Mai 2018

Erneut liegt ein besonderes Pfingstturnier hinter uns. Besonders insofern, dass es in diesem Jahr zwei 300er Spiele gab.
Seit 26 Jahren gibt es das Turnier nun und seit 1996, also seit 23 Jahren wird es in Eschersheim ausgetragen. Damals kostete die Startgebühr übrigens 100,-- D-Mark inklusive Spiele. Allerdings wurden in dem Jahr zum letzten Mal nur 4 Spiele in der Vorrunde gespielt. Seit 1997 geht die Vorrunde über 6 Spiele. Wir waren 1996 zur Austragung des 4. Pfingstturnieres nach Eschersheim gewechselt, weil die Anlage mit ihren 32 Bahnen ideal für unser KO-System ist und die alte Anlage in Darmstadt (die neue gab es noch nicht) mit ihren 10 Bahnen einfach zu klein war. Da haben wir am Samstag und Sonntag Vorrunden gespielt und wir haben Schreiber gestellt, die die Ergebnisse notiert haben, denn Computer gab es dort noch nicht.

Genug der Nostalgie: Wie jedes Jahr kamen auch 2018 die meisten Teilnehmer aus Hessen, umso mehr freuen wir uns über Gäste aus anderen Landesverbänden, darunter diesmal: Baden, Bayern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen, Südbaden und Württemberg.

An dieser Stelle Dank an alle, die durch ihre Teilnahme zum Gelingen dieses Turnieres beigetragen haben, insbesondere auch an die, die in diesem Jahr weniger erfolgreich waren. Wir hoffen, alle im nächsten Jahr gesund wiedersehen zu dürfen.

Zu den Ergebnissen:

Der Cut für Platz 32 lag in diesem Jahr bei 2.412 (Ø 201,0) und damit nur unwesentlich über dem des letzten Jahres. Die mit Abstand beste Vorrundenserie spielte Vanessa Timter von der FTG Frankfurt. Leider habe ich nicht mehr alle Einzelergebnisse aller 26 Turniere gespeichert. Wenn ich mich aber recht erinnere hat es nie eine bessere Vorrunden-Serie gegeben als die 1.530 (Ø 255,0), die Vanessa in diesem Jahr gelungen ist. Aber zu einem Doppel gehören immer zwei Ergebnisse und so kam sie zusammen mit ihrer Partnerin Anna Heuckeroth auf insgesamt 2.745 inkl. Handicap, was „nur" zu Platz 3 reichte. Die Plätze 1 und 2 belegten Patrick Baszler/Robert Wölki vom BV 68 Regensburg mit 2.785 und Alexander Rusch/Dennis Becker vom TSV Mannheim mit 2.776. Auf Platz 4 fanden sich Rene Belgar/Ferdinand Castro mit 2.735. Ferdi Castro gelang dabei im dritten Spiel eine perfekte 300.

Ab der Zwischenrunde geht es weiter mit dem KO-System. Der nach der Vorrunde 1. trifft auf den 32., der 2. auf den 31. usw. In der Zwischenrunde geht es um eine Dreierserie, ab dem Achtelfinale dann nur noch um jeweils ein Spiel.

Das beste Zwischenrunden-Ergebnis erzielten Michael Deiner/Ernesto Catibog vom KSV Freiburg mit 1.430 (705+707+HDC). Das verlangte ihren Gegnern besonderen Sportsgeist ab, denn mit 1.333 (631+693+HDC) spielten Damian Machura und Christian Krock vom KBV Kelsterbach die höchste nicht erfolgreiche Serie. Ebenfalls mit Frust zu kämpfen hatten Sven Kompauer und Uwe Flick vom BV 95 Phönix Frankfurt, deren 1.290 (716+583+HDC) ebenfalls nicht ausreichte. Sie mussten sich den 1.342 (659 +683) von Pascal Kempgens und Stephan Nguyen vom BV Düsseldorf 1963 geschlagen geben. Und eine weitere 700er Dreierserie, die nicht erfolgreich war, gilt es zu erwähnen: Dominic Neldner (BV Blau Gelb Frankfurt) spielte 717, zusammen mit Oliver Morig (BSV Kassel) kam er damit zwar auf 1.246, was aber nicht ausreichte, um die 610+658 von Uta König und Kanittha Pohl zu schlagen und im Gegensatz zu den Rangliste-A Herren bekommen die Damen ja zusätzlich noch Handicap. Die nach der Vorrunde Erstplazierten erzielten „nur" 1.190 und damit das niedrigste erfolgreiche Zwischenrunden-Ergebnis.

Immerhin 3 der Top-10 der Vorrunde hatten die Zwischenrunde nicht überstanden. Im Achtelfinale traf es vier weitere. Das KO-System verzeiht keine Ausrutscher und davon gab es einige. Nur zwei Doppel schieden insofern „unglücklich" aus, daß sie immerhin über 400 inkl. HDC erzielten: Jürgen und Patrick Stemmler vom Rottendorfer BV 1984 (414, 175+224+HDC) und Alexander Rusch und Dennis Becker (409, 195+211+Hdc). Allerdings gab es im Achtelfinale auch Ausrutscher nach oben. Da gibt es doch tatsächlich Leute, die in Eschersheim ungern auf den Bahnen 1+2 spielen. Vanessa Timter und Anna Heuckeroth gehören spätestens seit Pfingsten 2018 nicht (mehr) dazu. Ihr Ergebnis: 540 (300+221+HDC).

Im Viertelfinale traf es unter anderem Michael Deiner und Ernesto Catibog. Besonders zu erwähnen ist ihr Ergebnis deshalb, weil diese beiden es geschafft haben, in keiner Runde mehr als 5 Holz auseinander zu liegen: Vorrunde 1.295 bzw. 1.290, Zwischenrunde (s.o.) 705 bzw. 707, Achtelfinale 207 bzw. 206, Viertelfinale 182 bzw. 177. Diese 359+6 HDC reichten aber nicht gegen Rene Belgar/Ferdi Castro (427, 197+230). Ohne wirklichen Ausrutscher traf es Oli Pescher und Daniel Dorfmeister, die mit 428 (235+193) denkbar knapp unterlagen gegen Uta Konig und Kanittha Pohl (434, 200+215+HDC). Oli Pescher, der übrigens im letzten Jahr mit einem anderen Partner unser Turnier gewonnen hatte, erzielte ausserdem den zweithöchsten Schnitt: 237,7 (Vorrunde 1.355, Zwischenrunde 800 (!), Achtelfinale 225 und Viertelfinale 235).

Im Halbfinale standen nun also 3 der Top-10 der Vorrunde:

Vorrunden Platz 3: Vanessa Timter / Anna Heuckeroth (beide FTG Frankfurt)
gegen
Vorrunden Platz 10: Niko Theiß / Nils Nuckel (beide BC 99 Ingelheim)

und

Vorrunden Platz 4: Rene Belgar / Ferdi Castro (TSV Mannheim bzw. DBU Light)
gegen
Vorrunden Platz 16: Uta König / Kanittha Pohl (beide BV Blau Gelb Frankfurt)

Vanessa spielte erneut über 200 (und mit 247,17 den mit großem Abstand höchsten Schnitt), konnte damit aber den Ausrutscher ihrer Partnerin nicht wett machen und so reichten den Ingelheimern 424 zum Einzug ins Finale. Im anderen Halbfinale waren es die Herren, die sich den Ausrutscher leisteten und mit 373 (158+215) gegen 431 (201+211+HDC) der Damen verloren.

Im Finale unterlagen Uta und Kanittha dann aber mit 402 (204+179+HDC) gegen 485 (222+256+HDC).
Verdiente Sieger des 26. Langener Pfingsturnieres sind also Nico Theiß und Nils Nuckel vom BC 99 Ingelheim. Und wenn ich mich recht erinnere ist es das erste Mal, dass ein Jugendlicher (Nico) zum Siegerdoppel gehörte.

Gerade noch unglücklich über die Finalniederlage, konnte sich Uta König freuen, dass sie als Gewinnerin des personalisierten Trikots gezogen wurde, dass uns von KAPINUA (www.kapinua.com) zur Verfügung gestellt wurde.

Herzlichen Glückwunsch den Gewinnern, herzlichen Dank allen, die den Weg zu uns gefunden haben. Wir freuen uns schon jetzt aufs nächste Jahr beim 27. Pfingstturnier des BSV Langen 83.

     
(Alle Bilder der Siegerehrung sind hier zu finden.)
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