BSV 83 Langen

23. Langener Bowling Pfingstturnier am 24. und 25. Mai 2015

Spannend und spektakulär war es vor allem im Halbfinale. Aber der Reihe nach:

Zum 23. Mal trafen sich Sportbowler zum Langener Pfingstturnier, das auf der für das KO-System idealen Anlage in Eschersheim mit seinen 32 Bahnen ausgetragen wurde. Teilnehmer vornehmlich aus Hessen aber auch fast allen benachbarten Landesverbänden, Baden, Südbaden, Württemberg, Rheinland-Pfalz, Bayern, Niedersachsen und Thüringen fanden in diesem Jahr den Weg nach Eschersheim.

An dieser Stelle Dank an alle, die durch ihre Teilnahme zum Gelingen dieses Turnieres beigetragen haben, insbesondere auch an die, die in diesem Jahr weniger erfolgreich waren. Wir hoffen, alle im nächsten Jahr gesund wiedersehen zu dürfen.

Aber nun zu den Ergebnissen:

Der Cut für Platz 32 lag in diesem Jahr bei 2307, also bei einem Schnitt von 192,25. Das Doppel, das sich mit diesem Ergebnis in die Zwischenrunde gespielt hatte, traf gleich auf ein absolutes Schwergewicht im Bowlingsport: Karsten Aust und Carlo Greulich, die BEIDE mit 1331, zusammen also 2662, einem Schnitt von 221,8 nach der Vorrunde den ersten Platz belegt hatten.

Und sie wurden ihrer Favoritenrolle gerecht: Carlo begann die Zwischenrunde mit 12 Strikes und erzielte damit das einzige 300er des Turniers. In der Dreierserie der Zwischenrunde kam er auf 733. Karsten trug auch noch 662 bei, in der Summe also 1395. Das reichte für den Einzug ins Achtelfinale, obwohl ihre Gegner mit 1327 Pin stark dagegen hielten.

Eine absolute Berg- und Tal-Fahrt legten Kanittha Pohl und Gloster Ray Love II in der Zwischenrunde hin: Sie warf 146, 222,149 und er 232, 144, 232. In der Summe gerade genug, um mit nur 6 Pins Vorsprung die nächste Runde zu erreichen.

Auch wenn nach der Zwischenrunde die Vorrundenplätze 6 und 7 bereits ausgeschieden waren, kann man noch nicht von einen besonders überraschenden Verlauf dieses ersten KO-Schrittes sprechen. Das änderte sich im Achtelfinale. Karsten Aust kam gar nicht mehr zurecht, stellte sich vier große Splits und blieb unter 160. Da half es auch nicht, dass Carlo fast 250 erzielte. Ihre Gegner konnten dieses Ergebnis auch ohne Handycap um 18 Holz überbieten und sorgten damit für eine erste Überraschung.

Ähnlich erging es Frank Heine und Sven Mader, die sich mit 2598 auf Platz 3 der Vorrunde gespielt hatten. Sie unterlagen klar Rene Bigall und Rene Belgar.

Denkbar knapp ging es bei der Achtelfinalbegegnung von Nicole Gutzwiller und Dominic Neldner zu, die mit 2498 auf Nummer 5 der Vorrunde platziert waren. Mit nur 3 Pins Differenz unterlagen sie Bhoy Celetaria und Ernesto Catibog. In diesem Fall waren 5 Pins Differenz beim Handycap entscheidend.

Von den Top-8 der Vorrunde verblieben im Rennen der letzten 8 nur noch die Vorrundenplätze 2 und 4.

Plätze1-8-Viertelfinalisten

Und die traf es jetzt: Die Nummer 2 (Daniel Fuertes / Florian Rousselange, 2641 Pins in der Vorrunde) unterlag im Viertelfinale genauso wie die Nummer 4 ((Joachim Koob / Peter Thüry, 2510 Pins in der Vorrunde).

Und ausserdem Antonia und Dietmar Krämer (BSV Koblenz bzw. BSV 2000 Oldenburg), die zuvor gerade die Nummer 1 eleminiert hatten: Knapp mit 404:413 schieden sie gegen Manuela und Oliver Then aus.

In der Runde der letzten 4 standen damit

Christian Haas / Christian Birlinger , TSV Mannheim / ABC Stuttgart Nord (Vorrunde Platz 10)
- gegen -
Rene Bigall / Rene Belgar, BSV 1990 Oberrad / ABC Stuttgart-Nord (Vorrunde Platz 19)

und

Bhoy Celetaria / Ernesto Catibog, DBU-Light / BV Singen (Vorrunde Platz 21)
- gegen -
Oliver Then / Manuela Then (BV City Frankfurt / FTG 1847 Frankfurt (Vorrunde Platz 24)

Halbfinale-Platz1-4

Haas/Birlinger gegen Bigall/Belgar verlief fast bis zum Ende vollkommen offen. Rene Bigall hatte mit Strike begonnen und es folgte noch einer und noch einer. Es war nur die Frage, ob und wann die Serie abreissen und damit eventuell die knappe Führung verloren gehen würde. Aber die Serie hielt … bis fast zum Schluss … erst im 12. Wurf war es vorbei. Der Ball kam etwas zu lang, traf die 1 nur hauchdünn und es blieben 4 Pins stehen. Dennoch: Mit 296 ein Superspiel, das zweithöchste des Turniers und in der Summe mit 497:451 der verdiente Einzug ins Finale.

Nicht ganz so spektakulär gestaltete es die andere Paarung: Mit soliden 419:380 zogen Manuela und Oliver ebenfalls ins Finale ein.

DieFinalisten

Rene Bigall hatte bereits seit einigen Frames mit einer kleinen Verletzung am Daumen zu kämpfen, was vielleicht mit ein Grund für den 6er Anwurf im 12. war. Er musste sich zu Beginn des Finales einige Minuten Auszeit nehmen, um mit Flüssigpflaster und Tapes ein Weiterspielen zu ermöglichen.

Am Ende half aber alles nichts. Mit 440:362 gewannen Manuela und Oliver Then das diesjährige Finale klar. 

DieSieger

Herzlichen Glückwunsch den Gewinnern, herzlichen Dank allen, die den Weg zu uns gefunden haben. Wir freuen uns schon jetzt aufs nächste Jahr zum 24. Pfingstturnier des BSV Langen 83.

 

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